10 generelle Tipps für mehr Sicherheit als Affiliate-Partner
Marcus 25. August 2010
Nachdem wieder einmal ein relativ neues Netzwerk eingestellt wurde (“bessergemeinsam” wegen Insolvenz), und einige Agenturen sicherlich noch dieses und nächstes Jahr folgen werden, ist der Aufschrei in der Branche wieder einmal groß, und mancher Affiliate-Partner bleibt dort auf seinen Provisionen ohne Auszahlung sitzen.
Daher unsere 10 Tipps, die wir bereits seit unserer Firmengründung 1997 und dem Netzwerkstart von SuperClix 2000 immer wieder gerne geben:
1. Vertrauen Sie nicht jedem beliebigem neuen Anbieter, der Ihnen etwas verspricht. Vor allen Dingen nicht, wenn dieser mehr verspricht oder teilweise übertrieben oder unrealistisch wirbt.
2. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Holen Sie sich bei größeren Umsätzen aktuelle Auskünfte über Firmen, mit denen Sie zusammenarbeiten, z.B. über Creditreform, Schufa, Suchmaschinen, Handelsregister usw.
3. Impressum sollte natürlich vorhanden sein, am besten natürlich mit Firmensitz in Deutschland (für evtl. spätere Rechts- und Provisions-Ansprüche einfacher)
4. Je nach Firmenart gibt es z.B. bei GmbHs, Ltd. und AGs nur eine begrenzte Haftung, bei Personengesellschaften wie GbR und e.K. dagegen wird mit Privat- und Geschäftsvermögen gehaftet. (SuperClix z.B. ist absichtlich eine e.K. mit voller Haftung)
5. Verlagern Sie Ihr Risiko, Affiliate-Partner, die sich nur auf eine Einnahmenquelle verlassen (z.B. nur auf Google Adsense), könnten bei Problemen oder Streitigkeiten große Schwierigkeiten bekommen - viele Foren sind voll davon…
6. Zusätzliche getroffene Vereinbarungen sollten Sie grundsätzlich immer schriftlich fixieren, zusammen mit Name, Adresse, Stempel, Unterschrift und Datum beider Seiten.
7. Firmen, die bereits sehr lange auf dem Markt sind, haben oft bereits “Durststrecken” hinter sich, und haben daher auch Erfahrungen, weitere Krisen problemloser als manche StartUps zu überstehen.
8. Gutes Networking und Austausch mit anderen Affiliate-Partnern ist wichtig, um Probleme schneller zu erkennen.
9. Verlassen Sie sich nicht nur darauf, wenn Sie jemanden persönlich kennenlernen oder nur auf persönlichen Kontakt.
10. Über manche Portale wie Xing usw. kann man oft Unternehmen erkennen, die “freie” Mitarbeiter als angeblich “feste” Mitarbeiter ausgeben, um größer für externe Personen zu erscheinen. Zusätzlich ist auch interessant, wie lange Mitarbeiter bei einigen Unternehmen bleiben.
Wenn Sie weitere Tipps für andere Affiliate-Partner haben sollten, freuen wir auf Ihren Beitrag bei FaceBook oder hier direkt im Blog.
Weiterhin viel Erfolg und gute Umsätze,
Marcus & Euer SuperClix-Team
Kontakt: http://www.superclix.de/kontakt.php
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- Rubrik: Partner |
- Reaktionen: 5 Kommentare
Punkt 4 lässt mich dann doch ein wenig schmunzeln. Man könnte glatt den Eindruck erlangen, dass euer Unternehmen absichtlich Vollhafter ist um den Affiliate vor möglichen Einbußen zu schützen.
Ansonsten natürlich wichtige Punkte.
Zum Punkt Impressum und Firmensitz in Deutschland möchte ich noch erwähnen, dass bei Kooperationen mit Unternehmen außerhalb der EU oder des EWR beachtet werden sollte, dass die Gebühren für Überweisungen schnell mal 40 Euro erreichen können. Wenn die Provision dann nur 100 Euro beträgt, freut sich die Bank
[...] Marcus von SuperClix hat eine gute Top 10 Liste erstellt, wie man seriöse Partner erkennt. [...]
Marcus, im Grunde genommen richtig.
Nur im Fall DMM/besser-gemeinsam handelte es sich ja nicht um irgendeine “Hinterhofklitsche”, bei der du jeden Monat um deine Einnahmen fürchten musst. Aber wer kann schon hinter die Gardinen schauen?
Abrechnungen und Support waren immer korrekt und vorbildlich. Kein Grund, auch nur ansatzweise über das jetzt Eingetretene nachzudenken.
Wo ich Dir 100% zustimme, ist, dass es zukünftig noch einige andere Netzwerke erwischen wird. Z.B. im Finanzbereich werden immer mehr Programme selbst (und nur noch) mittels “Inhouse”-Lösung weitergeführt.
Die Zukunft wird spannend….
Abrechnungen und Support sind nicht alles, siehe meine obigen Punkte, es war nur eine Frage der Zeit.
[...] Guckst du Google Instant: [...]