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Geld verdienen mit allgemeinen Seiten oder Monetarisierung von General-Interest-Seiten (GI)

Autor: Rubrik: Partner Kommentar verfassen

Vorwort:
Wir von DMK-Internet sind ja nicht „nur ein technischer Dienstleister“ wie manch anderes Netzwerk, sondern unterscheiden uns auch, weil wir kleine und mittlere Affiliate-Partner (auch Publisher genannt) von Zeit zu Zeit individuell beraten (kostenlos oder kostenpflichtig, je nach Umfang), und dabei nicht nur unsere eigenen Angebote verkaufen oder pushen möchten. Die Nachfrage dazu kam natürlich vor allen Dingen deshalb, weil DMK-Internet bereits seit 1997 im Internet tätig ist und hauptsächlich Mitarbeiter beschäftigt, die nicht jedes Jahr die Firma wechseln. Internetfirmen mit geringer Personal-Fluktation sind ja eher seltener in der Branche anzutreffen 😉

Die Erfahrung hat jeder Mitarbeiter auch dadurch, weil wir nicht nur das Partnerprogramm-Netzwerk SuperClix selbst betreiben, sondern weil wir auch die eine oder andere kleine Webseite in (meist sehr kleinen Nischen) betreiben, manchmal professionell, manchmal aber auch nur aus Liebhaberei. Dazu hat fast jeder Mitarbeiter eigene private Webseiten/Projekte und ist auch bei anderen Anbietern aktiv. Spätestens wenn aber die Rechnung für Domain & Webhosting kommt, stellt sich meist die Frage, wie man entweder überhaupt Geld verdienen kann oder (im besten Fall) noch mehr Erlöse herausholen kann.

Zum eigentlichen Thema:

Geld verdienen mit allgemeinen Seiten ? oder: Monetarisierung von General-Interest-Seiten (GI)

Ein komplexeres Problem haben Webmaster von Seiten, die allgemein und grundsätzlich sehr viele verschiedene Themengebiete auf einmal abdecken, egal ob Blogs mit aktuellen Themen aus TV + Print, allgemeinen Artikelverzeichnissen oder auch die ersten Projekte von Affiliate-Partnern (auch Publisher genannt), die dachten, es sei am besten, irgendiwe alle möglichen Themengebiete mit einer einzigen Domain und einem Projekt abzudecken. Wir bezeichnen solche Seiten auch als GI (General Interest).

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, ein Projekt mit allen möglichen Themen zu machen, denn so entdeckt man per Zufall auch immer wieder Themen, die plötzlich beliebt sind und man könnte diese später entsprechend ausbauen, z.b. mit einem Nischenprojekt und/oder einer passenden neuen Domain (wenn es denn die Zeit erlaubt, was wiederum ein anderes großes Problem bei Affiliate-Partnern ist). Das ist erstmal ein großer Vorteil, auch wenn es schwierig ist, Links für die GI-Seite von relevanten (alles ist ja dann irgendwie relevant…) Seiten zu erhalten, und so in den Suchmaschinen nach oben zu gelangen (SEO). Auch Stammbesucher zu erhalten ist extrem schwierig, denn wer sich für Thema A interessiert, interessiert sich nicht unbedingt für Thema B. Meist handelt es sich bei allgemeinen Seiten also eher um Seiten mit einmaligen Besuchern, die das Projekt dann nach 1-2 Seitenaufrufen schon wieder verlassen. Gerade dies spielt aber in der Monetarisierung eine große Rolle.

Das eigentliche Problem, das die meisten kleineren oder mittleren „GI-Seiten“ haben, ist die Monetarisierung. Wie kann man einmalige Besucher motivieren, bei Partnerprogrammen generell Umsatz zu machen und so selbst zu Provisionen zu kommen ? Oder soll man überhaupt Partnerprogramme einsetzen oder besser nur Adsense ? Oder soll man zu einem Vermarkter gehen, auch wenn dieser nichts versprechen oder garantieren kann und auch noch Exklusiv-Vermarktung mit einem 50-seitigem Vertrag fordert ?

Größere Seiten wie bild.de, stern.de usw. haben dabei natürlich meist kein Problem, weil diese von speziellen Agenturen vermarktet werden und dadurch schon entsprechende hohe TKP-Vergütungen erhalten, sprich für jeden View bereits Geld kassieren, egal ob der Besucher den Banner oder das Werbemittel wirklich in der Praxis sieht, und danach etwas bei beworbenen Shops oder Dienstleistern kauft. Kleine oder mittlere Seiten haben es dagegen schwerer, auch wenn Postview vor 2-3 Jahren dafür sorgte, daß mancher Vermarkter plötzlich auch diese gerne aufnahm, allerdings sinken die TKP-Preise (wenn denn überhaupt eine 100% Belegung garantiert wurde) derzeit auch wieder massiv, weil sich immer mehr Vermarkter und kleine und mittlere GI-Seiten im Netz tummeln. Die meisten kleineren und mittleren GI-Seiten haben dadurch eher Vermarkter, die entweder keine Auslastungen garantieren oder werden pauschal von Vermarktern abgelehnt oder runtergestuft. Übrigens sinken auch die TKP-Preise allgemein, so daß die eine oder andere große Webseite Bezahlmodelle zusätzlich eingeführt hat oder zumindest in Kürze einführen will, vor allem bei Web-Auftritten von Offline-Zeitungen und Offline-Magazinen, deren verkaufte Print-Auflage immer weiter sinkt.

Ideallösung für eine GI-Seite wäre natürlich eine (garantierte) 100%-Auslastung eines Vermarkters, der sich allein um alles kümmert, kombiniert mit einer steten Steigerung des TKP-Preises. Leider sieht es – wie oben erwähnt – in der Praxis anders aus. Als Alternative dazu bietet sich aber immerhin der Dienst „Adsense“ vom Suchmaschinenbetreiber Google an, bei dem man automatisch relevante (also jeweils zum Thema passende) Werbung erhält, und nach Klicks und manchmal auch schon nach Views vergütet wird. Auch als Ergänzung zu einem Vermarkter oder zu Partnerprogrammen ist Google Adsense natürlich derzeit nicht zu toppen, es sei denn, Facebook oder Bing/Microsoft bietet (endlich) eine ähnliche Lösung an. Dazu gibt es für kontentrelavante Anzeigen zwar auch einige andere Anbieter, aber dort fehlt im Prinzip die Masse, die Google Adsense natürlich unbestritten bieten kann.

Eine eigene Vermarktung kommt in den meisten Fällen mangels potentieller Sponsoren zu kurz, trotzdem sollte man zumindest einen Link zu einem Kontaktformular haben, wohin sich potentielle Werbekunden oder Agenturen wenden können, wenn diese gezielt auf Ihrer GI-Seite werben möchten. Rechnen Sie aber damit, daß auch viele Anfragen von potentiell fragwürdigen Unternehmen kommen, die Wetten, MLM oder Erotik bewerben möchten oder nur neue Affiliate-Partner für das eigene Partnerprogramm suchen. Schaden kann es nicht, aber erwarten sollte man auch nicht allzuviel davon, daher reicht am Anfang ein Link mit „Hier werben“ und einem einfachem Kontaktformular. Wer bei Anfragen unsicher ist, welchen Preis er verlangen kann, sollte am besten Portale/Marktplätze wie adscale usw. anschauen und direkt mit anderen GI-Seiten vergleichen oder bei Agenturen anfragen, wieviel diese denn im Optimalfall vergüten würden.

Partnerprogramme haben keine maximale Vergütung pro Besucher wie bei Pay per Klick oder Pay per View/TKP-Vermarktung, so daß man mehr pro Besucher verdienen kann. Als Ergänzung zu Adsense und/oder TKP-Vermarktung oder auch als Alternative zu beiden können Partnerprogramme gute Dienste leisten und lukrativ sein, es hängt aber davon ab, wieviel Arbeit und Zeit man investieren will:

1. Möglichkeit: Es gibt sowohl Partnerprogramm-Netzwerke, als auch Vermarkter, die kostenlos fertige „Kombi-Lösungen“ anbieten, so daß schlicht und einfach verschiedene Partnerprogramme oder Werbemittel rotieren. Einmal eingebaut, rotieren z.b. einfach verschiedene Banner an derselben Stelle Ihrer GI-Seite. Technologisch könnten die Anbieter (und einige versprechen das auch vorher schon vollmundig) dann einfach das anzeigen, womit am meisten Geld verdient werden kann, allerdings konvertieren in der Praxis Partnerprogramme je nach Seite, je nach Themengebiet, je nach Jahreszeit, je nach Besucherstruktur und je nach Zuverlässigkeit aus unserer Erfahrung eben eher extrem (!) unterschiedlich, so daß hierfür wiederum eine kritische große Masse an Besuchern vorher benötigt wird, bis (theoretisch) wirklich das Optimum herausgeholt werden könnte. Sobald das Optimum erreicht ist, muß die technologische Optimierung wieder von vorne beginnen…da der Aufwand dazu sehr groß und aufwendig ist, bieten diese eigentlich alle bekannten Dienste bestenfalls nur teilweise an, wenn man es in der Praxis selbst testet (theoretisch steht auf den entsprechenden Webseiten meist eher was von „führende Technologie“ und ähnlicher nicht nachzuvollziehender Blödsinn. Selbst die früheren „Sponsorennetzwerke“, die darauf spezialisiert waren, den Webmaster pauschal per Klick oder per View zu vergüten und das Ganze selbst wiederum durch Provisionen aus Partnerprogrammen zu refinanzieren, sind in der großen Masse eingestellt oder insolvent, weil genau das eben in der Praxis heute nicht (mehr) funktioniert.

>>> Unser Fazit: Wer es bequem mag und eine automatische schnelle Lösung will, ist mit der 1. Möglichkeit gut bedient, darf aber keine großen Verdienste oder Wunder erwarten, in Kombination mit Adsense und TKP-Vermarktung ist es aber ok und kann nicht schaden.
>>> Chance: Man kann so ggf. das eine oder Partnerprogramm (zufällig) entdecken, das man gezielt selbst herausgreift und die Promotion verstärkt bzw. optimiert, um so mehr Geld verdienen zu können. Dies geht natürlich nur, wenn es auch transparente Statistiken und nachvollziehbare Reports dazu gibt.
>>> Beispiel: Das SuperClix-Multi-Partnerprogramm unter https://clix.superclix.de/partnerprogramm/Multi-Rotation_superclix.de/

2. Möglichkeit: Man sucht einfach in allen möglichen Netzwerken (z.b mittels der Meta-Kataloge partnerprogramme.de oder 100partnerprogramme.de) passende Partnerprogramme für das einzelne Themengebiet raus und bewirbt diese sehr gezielt.
Tipp: Sehr stark empfehlenswert ist es auf jeden Fall, nicht nur einen Banner „hinzuklatschen“, sondern idealerweise einzelne Produkte mit Bild + Text oder zumindest Texte aus verschiedenen Partnerprogrammen zu kombinieren. Das Optimum wäre es, im bereits vorhandenen Thementext einfach einen eigenen (Stichwort Unique Content) Textabschnitt hinzuzufügen, indem man seinen Besuchern den betr. Shop oder die betr. Dienstleistung schmackhaft macht (also weiterempfiehlt) und diese natürlich mit einem passenden Deeplink (Link also nicht nur auf die Startseite, sondern gezielt auf das einzelne Produkt) des Partnerprogrammes versieht. Bei neuen Postings auf der GI-Seite könnte man so sogar gezielt nur auf ein Produkt oder eine Dienstleistung eingehen. Wenn dann auch das Tracking paßt und korrekt funktioniert, dann sind solche Affiliate-Content-Seiten extrem erfolgreich, aber eben auch sehr zeit- und arbeitsintensiv.

>>> Unser Fazit: Es steckt sehr viel Arbeit und Zeit dahinter, kann sich aber auf Jahre lohnen, gerade auf diese Weise als sog. „Content-Affiliate“ zu arbeiten, in der Praxis haben solche Content-Affiliates i.d.R. extrem gute Konversionsraten und können auch Jahre später noch gutes Geld verdienen, vor allem mit Nischen, in denen Shops nicht immer das komplimente Sortiment wechseln.
>>> Chance: Durch eigene Texte oder (noch besser) eigene Erfahrungen/Berichte über einzelne Produkte/Dienstleistungen kann man so wiederum durch Suchmaschinen sehr relevante Besucher erhalten, die dieses oder ein ähnliches Produkt bereits suchen und sowieso kurz vor dem Kaufabschluss stehen und nur einen Shop suchen, der das auch schnell + zuverlässig liefern kann.
>>> Beispiel: Beim Partnerprogramm-Netzwerk SuperClix gibt es zum einen viele Partnerprogramme mit Produktlinks/Produktlisten und API, und auch oft die Möglichkeit, mit einem Superlink eine beliebige Seite eines Shops zu verlinken (z.B. bestimmte Shoprubriken oder Sonderangebote) und trotzdem Provisionen zu erhalten.

Nicht zu vergessen bei der Monetarisierung von GI-Seiten ist natürlich der Linkverkauf/Linkvermietung über spezielle Plattformen. Ist natürlich Geschmackssache, weil es zum einen in die Richtung „BlackHat-SEO“ geht, und nicht übertrieben werden sollte, denn sonst könnte man schnell in der Suchmaschinenplatzierung abgestraft werden. Zum anderen kann man aber so auch dem Besucher die eine oder andere weiterführende relevante (!) andere Webseite vorstellen, und bekommt man jeden Monat noch ein paar Euros, man muß ja auch nicht jede Seite als Linkkäufer akzeptieren.

Interessanterweise gibt es auch die VG Wort, die (unter bestimmten Voraussetzungen) für eigene Artikel aus fast allen Themengebieten auch nicht wenig Geld bezahlt.

Einige Möglichkeiten zur Monetarisierung von General-Interest-Seiten (GI), die man natürlich – je nach Geschmack – kombinieren kann:

  • – Vermarkter/Agentur (möglichst mit 100% garantierter Auslastung und immer besseren Konditionen)
  • – eigene Vermarktung
  • – Google Adsense
  • – Partnerprogramme (Einfache Multi-Rotationen, gezieltes Arbeiten als Content-Affiliate oder eine Mischung aus beidem)
  • – Linkverkauf/Linkvermietung
  • – VG Wort

Unser Gesamtfazit: Es gibt natürlich nicht nur Partnerprogramme, mit denen man (auch GI-Seiten) monetarisieren kann, sondern viele zusätzliche oder alternative Möglichkeiten, das eine schließt meist das andere überhaupt nicht aus, sondern meist genau das Gegenteil. Wichtig ist nur, daß man ein Konzept verfolgt und sich nicht nur von einem Anbieter abhängig macht, denn in der Vergangenheit sind z.b. viele Webseiten, die nur auf Adsense gesetzt hatten, durch immer geringere Verdienste oder sogar durch Sperrungen enttäuscht worden. Am einfachsten ist es sicherlich, einfach zu schauen, wie es andere Seiten/Konkurrenten machen, oft findet man dann Vermarkter, neue Partnerprogramme oder andere Möglichkeiten, seine Seiten noch besser zu monetarisieren. Je mehr man auch hier Zeit und Arbeit generell investiert, desto lohnender kann es sein.

Was meinen Sie ? Haben Sie selbst bereits negative Erfahrungen mit Adsense, übertriebenen Versprechen von Vermarktern oder mit Partnerprogrammen, die nicht funktionieren, gemacht ?

8 Kommentare zu “Geld verdienen mit allgemeinen Seiten oder Monetarisierung von General-Interest-Seiten (GI)”

  1. steffen:

    Meiner Meinung nach habt Ihr eine der besten Lösungen vergesse, google Remarketing!
    Man bindet auf allen seinen GI Seiten einen Mastertag ein, somit werden Besucher markiert. Nun kann man bestimmte Keywords die in der URL der Seiten vorkommen müssen definieren, alle Besucher die eine URL mit diesem Keyword gesehen haben, werden in eine Gruppe sortiert. Dadurch schafft man verschiedene Zeilgruppen.
    Wenn ich zum Beispiel sage, alle Besucher der Seiten mit dem Wort „Schuhe“ in der URL kommen in eine Gruppe, kann ich diese Gruppe später gezielt mit einen Banner aus einem Partnerprogramm von einen Schuhshop ansprechen usw. Je mehr Besucher ich habe und je mehr Keywords, desto besser kann ich die Banner zielgerichtet ausspielen. Natürlich sollte man vorher mit den Merchants klären, dass man das darf.

  2. Olaf Kerner:

    Ergänzung zu Adsense:
    Wir gehen bei Adsense immer den Umweg über den Google Adserver, weil wir dann Adsense- Klicks vom Google Adserver offiziell im neuen Fenster öffnen lassen können, und den Seitenbesucher nach seinem Adsense- Klick nicht komplett verlieren…

  3. Wirklich Geld verdienen mit Facebook - SuperClix Aktuell 23.01.2013:

    […] […]

  4. Manuel:

    @steffen:
    Meinst du Remarketing für Publisher oder Advertiser? Man müsste als Publisher dann natürlich sämtliche Anzeigen über Google aussteuern…

  5. Affiliate Auslese Januar 2013 | Affiliate Marketing Blog - Projecter:

    […] Geld verdienen mit General Interest Seiten […]

  6. Exklusiv + Mehr als nur Baumarkt - SuperClix Aktuell 06.02.2013:

    […] […]

  7. Tom:

    @steffen
    Zitat: [Man bindet auf allen seinen GI Seiten einen Mastertag ein, somit werden Besucher markiert.]
    [ …werden in eine Gruppe sortiert…]
    Hört sich gut an. Wie geht das denn?

  8. Affiliate Auslese Januar 2013 | Online Marketing Agentur (Projecter GmbH):

    […] Geld verdienen mit General Interest Seiten […]

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