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Affiliate-Spam-Protect gegen Gutschein-Spam – was ist das ?

Autor: Kategorie: Archivar 16 Kommentare

Das Premium-Online-Marketing-Netzwerk SuperClix führt ab November 2015 in seinem Affiliate-Tracking „Affiliate-Spam-Protect“ für alle Partnerprogramme automatisch im Tracking ein. Damit geht SuperClix (endlich) auf die vielen Wünsche der Gutschein-Publisher ein, zum anderen bleiben aber die sogenannten „Content-Publisher“ trotzdem weiterhin geschützt.

Da gerade diese Änderung und Einführung ziemlich bedeutend und umfangreich für alle Publisher (früher: Affiliate-Partner) sind, haben wir den „Affiliate-Dinosaurier“ Marcus Lutz von SuperClix einfach mal genauer zu Hintergründen und zu genauen Details befragt.

Affiliate-Spam-Protect gegen Gutschein-Spam

SC Aktuell: Bereits 2011 hast Du ja die Advertiser (früher: Partnerprogramm-Betreiber) und Agenturen vor „Gutschein-Spam“ anhand Deiner 9 Tipps für Shopbetreiber im Blog gewarnt, und SuperClix hat danach wirklich viele Gutschein-Seiten gesperrt und ausgeschlossen, die dann zu anderen Anbietern gewechselt sind. Wieso jetzt plötzlich nach so vielen Jahren dieses Umdenken ?

Marcus Lutz: Nun ja, wir von SuperClix sind ja wirklich nicht der einzige Anbieter auf dem Markt, wir müssen uns aber natürlich auch dem Wettbewerb stellen und nicht nur überall meckern, sondern auch Lösungen zu den seit Jahren bekannten Problemen anbieten. Auch wenn mir persönlich das Thema Gutscheine – wie vielen Advertisern –  aufgrund der geringeren Verdienstspanne (und dadurch geringeren Provisionen für Publisher) nicht gefällt, ist es eben trotzdem so, dass die Endkunden beim Einkaufen Geld sparen wollen, und bewusst vor dem Kauf nach Gutscheinen & Rabatten suchen.

Interessant und entscheidend war aber auch in unseren Beobachtungen, dass gerade auch neue Shops & Dienstleister gerade mit Gutscheinen schnell & erfolgreich in den Markt reinkommen können, denn gerade neue Anbieter können so viele Neukunden eben über den Preis bzw. den Gutschein finden, die später auch zu Stammkunden werden. Dazu kommt auch, dass alle anderen vergleichbaren Netzwerke Gutscheine massiv unterstützen, und viele Publisher sowieso auch noch nebenher oder auch hauptsächlich Gutschein-Apps und Gutscheinseiten betreiben. Der Markt hat also entschieden, dass wir eine Lösung für dieses Problem anbieten müssen.“

Also macht Ihr jetzt dasselbe wie andere Netzwerke und wollt auch den schnellen Umsatz mit Gutschein-Publishern ? Manche sprechen ja auch von bis zu 80% für Gutschein-Publisher ?
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Affiliatebetrug mit internationalem Copy-Netzwerk

Autor: Kategorie: Archivar 20 Kommentare

Was würde ein Affiliate sagen, wenn ein anderer Affiliate einfach eine Kopie einer bekannten Seite macht und dann auch noch Cookies bei allen möglichen Netzwerken droppt ? Ist das noch faires Affiliate-Marketing ?

Affiliate-Betrug, Content-Klau und Cookie-Dropping

Affiliate-Betrug, Content-Klau und Cookie-Dropping

Auch wenn SuperClix direkt nicht betroffen ist, könnte ein derzeitiger Skandal im Affiliate-Marketing große Wellen schlagen, denn indirekt sind durchaus alle (!) Merchants, Affiliates und Netzwerke betroffen:

Timo Fach beschreibt in seinem Artikel ein Copy-Netzwerk, das derzeit (angeblich) aus China operiert, und komplette Webseiten inkl. dem Impressum & Inhaber der Ursprungsdomain kopiert (Contentklau) und danach mittels Cookiestuffing/Cookiedropping Provisionen bei vielen deutschen und internationalen Netzwerken abgreift. Betroffen sind dieses Mal lt. Andre Kollel leider die Netzwerke „affilinet, Webgains, Gamigo, belboon, NetAffiliation, Matomy, zanox“.

Wichtig für betr. Projekte, deren Content geklaut wurde: Timo gibt auch gute Tipps, was man tun kann, wenn das Copy-Netzwerk Eure Domain nutzt. Weitere Tipps bei webkoma.

Auch bei SuperClix hat dieses Copy-Netzwerk seit Jahren versucht, aktiv zu werden:

Für Netzwerke & Merchants:
Auffällig werden die Affiliate-Accounts vor allem durch die typischen Anzeichen von Cookiestuffing / Cookiedropping, die man ja schon seit Jahren kennt bzw. kennen sollte:

– Affiliate-Anmeldung und Logins erfolgen durch Proxies bzw. internationale IPs
– Viele Klicks, und gerade am Anfang wenig bis keine Provisionen
– extrem lange Konversionzeit von Klick bis zum Erfassen der Provision
– Affiliate-Accounts sind monatelang erstmal inaktiv, bis sie plötzlich (massiv !) aktiv werden
– keinerlei Reaktion bei Deaktivierung / Anfragen / Verifizierung mittels Ausweis o.ä.
– Daten sind nicht deckungsgleich mit Daten des Original-Inhabers, vor allem private Daten wie Geburtsdatum stimmen nicht überein
– Wenn keine Cookie-Weiche genutzt wird, gibt es plötzlich viele Doppel- und Mehrfacherfassungen, vor allem bei diesen Accounts

Bei Auffälligkeiten sollte man auf jeden Fall die betr. Accounts mittels Tools genauer kontrollieren, und auch die Webseite genauer anschauen, von der angebliche Klicks gesandt werden, um auszuschließen, daß es sich um normale Affiliates handelt. Wichtig ist dabei nicht die Webseite, die irgendwann bei der Anmeldung angegeben wurde, sondern die aktive Seite, die auch tatsächlich Klicks sendet (also der echte Referer) !

Da wir bei SuperClix seit einigen Jahren vor einer Auszahlung die Daten mittels einer Ausweiskopie verifizieren, und die Accounts sowieso mittlerweile schon vorher anhand der obigen Kriterien schnell erkannt werden, scheint dieses internationale Copy-Netzwerk SuperClix mittlerweile nicht mehr richtig zu nutzen, allerdings versuchte das Copy-Netzwerk zuletzt, das Ganze auf mehrere kleine Accounts zu verteilen, so daß es nicht mehr ganz so auffällig wirkte wie vor ein paar Jahren, als das Ganze losging…übrigens damals mehr aus der Türkei und England, und nicht aus China wie derzeit.

Warum sind eigentlich alle betroffen ?
Wenn das Copy-Netzwerk den Klick-Cookie von Netzwerk A droppt (vor allem durch zu einfache Cookie-Weichen) und somit dann einfach den Klick-Cookie von Netzwerk B überschreibt, auch wenn dieses direkt gar nicht betroffen ist, bekommt das Copy-Netzwerk die Provision und der ehrliche Affiliate, der über Netzwerk B kommt, schaut in die Röhre…es ist also wichtig, daß alle Teilnehmer im Affiliate-Marketing Cookie-Dropper schnell entdecken und handeln.

Ohne Cookieweiche effektiver als Merchant / Programm-Betreiber kontrollieren ?
– Nachteil: mehr zeitlicher Aufwand und mehr Stornos
– Vorteil: mehr Transparenz, mehr erfasste Provisionen und oft auch mehr Verdienst für Affiliates
– Wenn vermehrt Doppel-Provisionierung bei 2 versch. Netzwerke entsteht, ist dies extrem auffällig, wenn immer best. Affiliate-Accounts betroffen sind…;-)
– Fraud-Protection der einzelnen Netzwerke funktioniert so deutlich besser und effektiver, Netzwerke können schneller handeln
– Cookie des gedroppten Partners bei Netzwerk B kann so gar nicht überschrieben werden
– fast alle Cookieweichen arbeiten nur mit Cookies, aber nicht ohne Cookies (obwohl die meisten Netzwerke von Haus aus Fingerprinttracking / Non-Cookie-Tracking aktivieren können)

Für Agenturen & Betreiber, die zeitlich und/oder personell damit überfordert sind: Übrigens bietet DMK-Internet auch diskrete Fraud-Protection und Partnerprogramm-Kontrollen an, natürlich auch, wenn Sie einem anderen Netzwerk aktiv sind, abgerechnet wird natürlich fair nach dem zeitlichen entstandenem Aufwand, bei Interesse einfach mit Marcus Kontakt aufnehmen. Sollten Sie bereits ein Partnerprogramm bei SuperClix haben, ist dies für SuperClix bereits inklusive.

schon gewusst? – die Infomail bei toten Links

Autor: Kategorie: Archivar 0 Kommentare

Sich mit einzelnen Features eines Dienstleisters auseinanderzusetzen ist sicherlich nicht jedermans Sache und manche Funktionen sind für z.B. Betreiber nicht so relevant wie für den Affiliate obwohl sie eine enorme Auswirkung haben können auf das alltägliche Affiliate-Geschäft.

Eine solche Geschichte ist unser Informationsservice bei toten oder defekten Links. Betreiber die nicht auch als Affiliate unterwegs sind kennen diese Funktion schlichtweg nicht und genau deswegen erwähne ich sie hier an dieser Stelle.

Sobald ein Link nicht richtig eingebunden ist, der Link nicht mehr exisitiert oder ersetzt worden ist, informieren wir die betreffenden Affiliates darüber per Mail. In der Mail wird auch, wenn möglich, gleich der richtige Referrer mit angegeben und ein Link mit der Übersicht der Werbemittel des betroffenen Programmes. Dadurch kann man als Affilate das „Linkloch“ schnell ausfindig machen und aktualisieren bzw. ersetzen.

Der Nutzen für Affiliates ist hier ganz klar. Ein Link der nicht mehr funktioniert kann auch kein Geld einbringen und ist somit verschenkter Werbeplatz. Es kann auch extremst nervig und zeitraubend sein wenn man alle seine jemals gesetzten Links permanent von Hand durchprobieren müsste.

Für die Betreiber ist der Vorteil dieses Services auch nicht von der Hand zu weisen. Sie können sicher sein dass immer die aktuellsten Links verwendet werden und keine Verlinkung in´s leere läuft. Dadurch wird u.a. für dauerhaft anhaltenden Traffic gesorgt.

Da ich diese Funktion sehr schätze musste das einfach mal gesagt werden. Auch kleine Dinge die im Hintergrund laufen können großen Einfluss haben und es wäre schade wenn die Funktion beleidigt wäre weil wir sie nur als Arbeitsesel laufen lassen 😉

SuperClix
Dirk Wrana

Die Produktdaten-API von SuperClix

Autor: Kategorie: Archivar 2 Kommentare

Heute möchten wir Euch die erweiterten Funktionen der neuen Produktdaten-API von SuperClix mal etwas genauer vorstellen, welche wir ja schon vor einiger Zeit online stellten und per Forum und Newsletter ankündigten.

Die meisten Partner verwenden die jeweiligen Produktdaten eines einzelnen Partnerprogrammes welche immer auf der Werbemittelseite zu finden sind. Hier erfolgt die Ausgabe der Produktdaten-Datei allerdings immer nur für das ausgewählte Partnerprogramm. Eine schöne Option ist es aber ein Export zu generieren der zielgerecht auf ein bestimmtes Thema, Suchwort oder Filterkriterien ausgelegt ist und dies global über alle Partnerprogramme hinweg.

Hierzu kann die neue API direkt per GUI aufgerufen werden um individuelle Werte vergeben zu können, welche in einem zweiten Schritt einen Exportlink generiert. Diesen kann man dann bequem in seinen Scripten verwenden.

Der Link zur neuen Produktdaten-API: http://clix.superclix.de/api/scsegui.php

Produktdaten API SuperClix

Der individuelle Produktdatenexport
Die Produktdaten können grundsätzlich in den Formaten xml, rss, rss mit Bildern, csv und txt abgerufen werden. Jeder der mit Produktdaten arbeitet hat hier die freie Wahl des Formates.

Für Partner mit verschiedenen Seiten ist auch die Vergabe eine SubID ein sehr interessanter Punkt um so später den darüber generierten Traffic und Umsatz besser analysieren zu können.

Ansonsten sieht man an den weiteren Feldern schon, dass man ein Suchwort eingeben kann(man kann auch mehrere eingeben um die Suche zu definieren) und /oder ein Partnerprogramm, falls man zwar erweiterte Filter- und Suchkriterien haben will, aber dennoch nur aus einem Partnerprogramm

Beim Klick auf „Erweiterte Einstellungen“ öffnet sich folgendes Fenster mit einer ganzen Latte an erweiterten Einstellmöglichkeiten.

Produktdaten API erweitert

Drei unterschiedliche Suchmodi
Vor allem seien die drei unterschiedlichen Suchmodi erwähnt. Hier gibt es die Volltextsuche, die erweiterte Volltextsuche und die explizite Suche.

Die normale Volltextsuche sucht nach den durch Leerzeichen eingegebenen Wörtern in den Produktdaten und gibt dabei jene Ergebnisse aus, welche inhaltlich und nach ihrem Vorkommen gefunden werden.

Der Unterschied zu der erweiterten Volltextsuche ist die Möglichkeit die einzelnen Suchworte mit Operatoren zu beeinflussen. Man kann z.B. ansteuern das all jene Ergebnisse zurückgegeben werden sollen, die das Wort „apfel“ beinhalten, aber nicht das Wort „birne“.

Näheres zu diesem mächtigen Tool könnt Ihr in der API-FAQ lesen.

Die explizite Suche hingegen sucht exakt nach dem, was man als Suchwort eingibt, in genau der Reihenfolge der angegebenen Buchstaben. Außerdem kann man bei der expliziten Suche wählen/steuern, in welchen Feldern gesucht werden soll. Ist also die Nachfrage nach einem ganz bestimmten Produkt vorhanden kann man per Suchwort im Feld EAN nachgucken lassen. Hat man die genauen Produkttitel kann man danach direkt im Title suchen.

Außerdem gibt es auch die Möglichkeit zu entscheiden, welche Felder der Datensätze ausgegeben werden bei dem generierten Export. Wenn man nur den Produktnamen, den Preis, die Bildurl, Versandkosten und Lieferzeit braucht, dann kann man dies bequem angeben(und spart dabei auch noch Ausführungszeit auf beiden Seiten).

Produktdaten Filter
Die Filter, welche die neue API anbietet, sind relativ vielfältig. Neben der Sortierung nach den wichtigsten Feldern nach ABC oder Preis kann man auch zufällige Ergebnisse zurückgeben lassen. Ebenso ist das blätterweise Abrufen der Daten möglich mit einem Limit-Start und Limit Parameter. Auch die Preisspanne der Ergebnisse kann man manipulieren. Und zu Letzt sei die Verschlüsselungsmöglichkeit erwähnt, welche erlaubt die eigene SuperClixID und SubID mit einer DynamicID zu maskieren, so dass in den einzelnen Links die eigenen Angaben nicht zu sehen sind(Manche Partner legen darauf Wert).

Alles in Allem können wir euch nur herzlich einladen und empfehlen, dass Ihr euch die neue Produktdaten-API anschaut und diese nutzt, wenn dies nicht schon passiert ist.

In diesem Sinne viel Spaß mit der neuen Produktdaten-API von SuperClix 😉

9 Goldene Gutschein-Regeln

Autor: Kategorie: Archivar 7 Kommentare

Gutschein-Spam im Affiliate-Marketing

Die Tücken und Chancen des Gutscheinmarketings bei Partnerprogrammen und 9 hilfreiche Tipps für Partnerprogramm-Betreiber (Merchants, Advertiser)

Obwohl dieser Artikel von Marcus bereits in der gedruckten Ausgabe des neuen Online-Marketing-Magazins „lead DIGITAL“ am 30.11.2011 erschienen ist, heute aufgrund einiger Anfragen auch im SuperClix-Blog.

gutschein_spam

Gutscheine gehören im Internet seit dem Weihnachtsgeschäft 2010 zum neuesten Trend. Einerseits verbergen sich hinter dem Geschäft mit den Gutscheinen auch Gefahren. Andererseits entfaltet es große Chancen, vorausgesetzt, man macht es von Anfang an richtig.

Das Angebot an Gutscheinen im Internet ist groß – kein Wunder, auch die Nachfrage ist größer denn je: Immer mehr Kunden suchen im Internet gezielt nach Gutscheinen. Schließlich will jeder sparen.

Achtung vor Missbrauch

Manche Kunden sind im Netz übereifrig auf der Jagd nach Gutscheinen, was sie jedoch in die Bredrouille bringt. Ein Beispiel: Die 45-jährige Anneliese aus Berlin kauft oft im Internet ein. Heute ist sie mal wieder auf Schnäppchen-Jagd. In einem Online-Shop sucht sie sich Highheels und ein Abendkleid für den Abschlussball ihrer Tochter aus. Beides hat sie bereits in den Warenkorb gelegt. Sie gibt ihre Adresse an und kurz vor Abschluss der Bestellung erscheint ein Fenster, in welchem steht: „Gutscheincode eingeben“. Doch sie hat keinen Code.

Anneliese ist clever – denkt sie zumindest – und öffnet ein neues Browserfenster. Hier sucht sie in Google mit dem Namen des Shops, der Domain und dem Wort „Gutscheincode“ nach Gutscheinen. Schließlich will Anneliese sparen. Doch wer schon einmal auf diese Weise nach Gutscheinen gesucht hat, weiß genau, dass es in der Ergebnisliste von „Gutschein-Spam“ nur so wimmelt. Sollte Anneliese so einen aktiven Gutschein finden, wird von der Gutscheinseite erst dann der Gutscheincode angezeigt, sobald der Cookie, mittels Postklick*, Popup oder teilweise auch durch das umstrittene Postview* gesetzt wurde. Durch das Setzen des Cookies wird sowohl ein möglicherweise vorhandener Cookie eines anderen Affiliate-Partners überschrieben, als auch die Marketingstatistik verfälscht und der Geldbeutel des Shop-Betreibers erleichtert, da insgesamt kein wirklicher Mehrumsatz entsteht.

Das Mutterland der Gutscheine ist die USA. Dort trifft man auf noch mehr „Gutschein-Spam“. Selbst inaktive, längst abgelaufene oder gefälschte Gutscheincodes werden dort angeboten.

9 Tipps, wie man es besser macht

Wenn Sie in einem Partnerprogramm, Gutscheine anbieten möchten, habe ich für Sie folgende 9 Tipps – So kommt es gar nicht erst zu einem Missbrauchsfall:

  1. Wählen Sie nur Gutscheinseiten aus, die Gutscheincodes „ohne Cookies“ anzeigen oder nicht von Suchmaschinen aufgelistet werden. Erfolgreiche Gutschein-Seiten verfügen über einen großen Kundenstamm und haben deshalb keine Suchmaschinennutzer mehr nötig.

  2. Abgelaufene Gutscheine dürfen von den Gutscheinseiten nicht mehr vermarktet werden und müssen komplett aus dem Angebot entfernt werden. Gutscheine & Rabatte, die nicht als zeitlich begrenzt angeboten werden, sollten auch nicht von den Affiliate-Partnern als zeitlich begrenzt beworben werden. Sollten keine Gutscheine mehr zur Verfügung stehen, sollte auch der Shopname entfernt werden. Sehen Sie sich bei diesen Partnern auch deren Gutscheine auf anderen Shop-Seiten an. Dann sehen Sie, ob der Partner im Allgemeinen korrekt arbeitet.

  3. Kontrollieren Sie regelmäßig die Ergebnisse in den Suchmaschinen, und schließen Sie Partner aus, die Ihre Vorgaben nicht einhalten.

  4. Da viele Gutscheine immer nur vom Monatsanfang bis Monatsende oder jeweils ab Wochenanfang gültig sind, gehen dadurch die meisten, vor allem kleinere und mittlere Shops, unter. Wählen Sie daher ungewöhnliche Start- und Enddaten für neue Gutscheine.

  5. Im Idealfall erhält der normale Kunde kein „Gutscheinfeld“. Besser ist es, wenn bei dem Kunde nur dann ein „Gutscheinfeld“ auftaucht, wenn er direkt von einer Gutscheinseite kommt. Noch besser ist es, dass der Gutscheinlink ganz ohne Gutscheincode funktioniert, und der Gutschein automatisch in einem neuen (aber nicht schon offenen) Warenkorb berücksichtigt wird.

  6. Mit Trackinglösungen verfolgen Online-Shops den Weg des Kunden vom ersten Klick auf der Seite bis hin zur Bestellung. Trackinglösungen, die auch überschriebene Cookies messen, sollten Sie ausführlich mit Statistiken auswerten, damit Abweichungen schnell behoben werden können. Meist haben Netzwerke solche Trackinglösungen für die interne Qualitätskontrolle im Einsatz. Hier können Sie nach weiteren Informationen fragen.

  7. Individuelle Gutscheincodes, die den einzelnen Affiliate-Partner nach Gutscheincode-Eingabe mittels einer speziellen Technik erkennen, sind meist sehr umständlich, da jeder Code einzeln angelegt werden muss. Dieses Verfahren ist aber sehr hilfreich für spätere Analysen und eine sehr sinnvolle Möglichkeit gegen die Unsitte von manchen Gutscheinseiten, den Code einfach von anderen zu kopieren und dann selbst als sogenannter Partner zu nutzen. Mit solchen individuellen Gutscheincodes können Affiliate-Partner auch offline werben, etwa mit Handzetteln, Prospekten oder sogar mit Fernseh-Werbung. Diese Vorgehensweise findet bereits in vielen Netzwerken statt.Agenturen, die Ihnen Gutscheine empfehlen, sollten Sie auch über Risiken aufklären. Grundsätzlich sollte ein Unternehmen Statistiken führen, ob der Umsatz durch den Einsatz von Gutscheinen tatsächlich erhöht werden konnte.

  8. Bei Gutschein-Seiten treten Sie direkt gegen Mitbewerber an. Viele Besucher kommen meist über den Namen oder die gezielte Suche nach Gutscheinen auf die Gutschein-Seiten. So können potentielle Kunden schnell auch bei Ihren Mitbewerbern landen.

  9. Man kann mit Gutscheinen auch richtige Strategielösungen betreiben: Wenn Ihr bisheriger Durchschnitts-Warenkorb 50 Euro beträgt, können Sie zum Beispiel einen Mindestbestellwert von 70 Euro bei neuen Gutscheinen vorgeben, um genau diesen durchschnittlichen Warenkorb deutlich zu steigern. Die Kunden haben das Gefühl, einen besonders guten Deal gemacht zu haben, den sie in einem anderen Shop eines Mitbewerbers wohl nicht hätten machen können.

Über den Autor:

Marcus M. Lutz ist seit 1997 im Affiliate-Marketing weltweit aktiv. Seit dem Jahr 2000 ist er Geschäftsführer des Partnerprogramm-Netzwerkes SuperClix.de, einem der Top-3-Netzwerke im deutschsprachigen Raum.

*Begriffe:

1: Postclick: Mit einem Postclick kommen User auf eine neue Website, wenn sie ein Werbemittel bewusst gesehen und angeklickt haben.

2: Postview: Ein Werbemittel wird eingeblendet – der Werbekunde zahlt bereits für diese Einblendung und nicht mehr für den Klick. Hierbei spielt es natürlich keine Rolle, ob der Endkunde sich überhaupt für das Werbemittel interessiert oder dieses wirklich gesehen hat.

Reynholm Industries übernimmt SuperClix – April, April…

Autor: Kategorie: Archivar 12 Kommentare

Hinweis: Das war natürlich der Aprilscherz zum 01.04.2011….wer nähere Infos zu der fiktiven Firma „Reynholm Industries“ und „Maurice Moss“ haben will, sollte sich mal die britische TV-Serie „The IT Crowd“ ansehen, die immer mal wieder im TV-Sender CC (ComedyCentral) des MTV-Networks läuft…Danke für die vielen Anrufe, Mails, Chats, Kommentare usw. !!!

Freiburg/London, 01.04.2011. Das Partnerprogramm-Netzwerk SuperClix aus Freiburg wird übernommen von der „Reynholm Industries“, einer bekannten Firmengruppe aus London/England.

Nach über 11 Jahren als sog. „Familienunternehmen“ (eingetragene Einzelfirma) ohne Kapitalgeber und Investoren haben wir uns – schweren Herzens – doch noch entschlossen, das Partnerprogramm-Netzwerk SuperClix, zuletzt jeweils immer Drittplatzierter bei den Top-Affiliate-Netzwerken in Deutschland, an die Firmengruppe Reynholm Industries aus London/England zu veräußern, um für die Zukunft noch bessere Services und Angebote anbieten zu können.

Die Übernahme wird technisch und organisatorisch bereits am 31. April 2011 vollzogen, alle Links, Statistiken, Webseiten usw. bleiben natürlich erhalten und können weiterhin – ohne Änderungen – genutzt werden, es ändert sich also für Sie als Affiliate-Partner (fast) nichts.

Zusätzlich wird in Kürze auch (endlich) das mittlerweile sehr etablierte Postview-Tracking bei SuperClix eingeführt, mit dem dann auch – erstmalig im Affiliate-Marketing – in TV-Spots das mittlerweile in Deutschland sehr etablierte Postview-Tracking erfolgen kann. Durch die guten Verbindungen von Reynholm Industries zu MTV-Network erfolgen bereits am 31. April im Tv-Kanal CC stündliche Werbeschaltungen mit dem neuen Postview-Super-Tracking, so daß ein Großteil der Fernseher und angeschlossene Computer wenige Tage später mit Cookies markiert sind, auch wenn der Fernseher ausgeschaltet ist oder der Zuschauer gerade austreten musste. Per Stromanschluß werden sämtliche Haushaltsgeräte, Notebooks, Handys, Herzschrittmacher, Hörgeräte und Babyphones, Mikrowellen, Kühlschränke zusätzlich markiert.

Zusätzlich werden vom TV-Kanal CC nicht markierte Fernseher mit dem neuen Super-Retargeting so lange mit Werbung gespeist, bis diese das Produkt (endlich) kaufen, oder sich auf einer Webseite austragen, die irgendwo auf einer Unterseite verlinkt ist oder mit einer Suche öffentlich gefunden werden kann.

Bitte beachten Sie, daß ab sofort alle Sales und Leads von Kunden, die von Affiliate-Partnern kommen, immer überprüft werden, ob diese nicht vorher schon durch unser neues Super-Postview- oder Super-Retargeting markiert wurden. Alle Kunden, die vorher schon markiert wurden, werden den Affiliate-Partnern natürlich storniert oder erst gar nicht erfasst, es sei denn, der Affiliate-Partner ist ein Tochter-Unternehmen oder ein Ex-Mitarbeiter von Reynholm Industries.

Damit wir Ihnen als Affiliate-Partner noch mehr Partnerprogramme und Auswahl bieten können, wird ab sofort jedes Partnerprogramm, das nicht nur in Deutschland verkaufen will, für jedes zusätzlich einzelne Land ein extra Partnerprogramm starten. Dies betrifft auch Partnerprogramme, die mehrere Landingpages bieten, so daß es jeweils ein extra Partnerprogramm pro Landingpage und pro Land geben wird. Umleitungen werden komplett abgeschafft, da wir festgestellt haben, daß viele Deutsche auch gerne während des Jahresurlaubs online shoppen, statt ins Meer zu springen.

Last Cookie Counts ist endlich Vergangenheit ! Da wir auch festgestellt haben, daß es unfair ist, wenn nur der Affiliate-Partner profitiert, der den letzten echten Klick vor der Vermittlung gesandt hat, wird das System am 31.04.2011 probeweise umgestellt, so daß alle Partner, die an Views und Klicks beteiligt sind, denselben Anteil an der Provision erhalten, auch wenn die Webseite des Partners nicht online sein sollte (sog. Super-Extended-Offline-Tracking).

Für die neuen Services und Angebote müssen wir bei neuen Merchants (Partnerprogramm-Betreiber) eine geringe Setup-Gebühr von 10.000,- Euro zzgl. Mwst. ab sofort erheben, zzgl. einer geringen Monatsgsebühr von 1.000,- Euro zggl. Mwst., plus geringe Promo-Gebühren bei einem Mindestumsatz von 100.000,- Euro/Jahr.

Aufgrund der neuen Setup-Gebühren und Monatsgebühren können zertifizierte Agenturen somit jetzt endlich auch profitieren und erhalten in unserem neuen „Kick-Back-Programm“ 100% der Setupgebühr der vermittelten Kunden zurück, bisher gab es ja leider wegen den fehlenden Gebühren kein Möglichkeit für „Kick-Back-Provisionen“.

Das Büro in Freiburg wird aufgelöst, der „unter dem Pantoffel stehende“ bisherige Geschäftsführer Marcus Lutz, wird ersetzt durch Maurice Moss von Reynholm Industries, der auch den kompletten Support übernimmt.

Wichtig: Bevor Sie Maurice Moss persönlich kontaktieren, schalten Sie Ihren Computer bitte vorher ein und wieder aus.

Hinweis: Das war natürlich der Aprilscherz zum 01.04.2011….wer nähere Infos zu der fiktiven Firma „Reynholm Industries“ und „Maurice Moss“ haben will, sollte sich mal die britische TV-Serie „The IT Crowd“ ansehen, die immer mal wieder im TV-Sender CC (ComedyCentral) des MTV-Networks läuft…Danke für die vielen Anrufe, Mails, Chats, Kommentare usw. !!!

Innovativ – ID, Subid und PP einfach verschlüsseln

Autor: Kategorie: Archivar 17 Kommentare
Verschlüsselte Affiliate-Links

Verschlüsselte Affiliate-Links

Passend zur SEO-Campixx in Berlin am Wochenende hat SuperClix jetzt offiziell ein neues innovatives Feature (Danke an Frank Doerr für die Anregung und den Beta-Test):

Als SEO und auch als normaler Affiliate möchte man manchmal nicht, daß die eigene Affiliate-ID für jedermann (u.a. auch für SEO- und Webmaster-Tools !) erkennbar und auswertbar ist, gerade dann, wenn es um wichtige Seiten oder neue Projekte geht.

Natürlich wäre es sehr einfach für uns gewesen, (wie mancher andere innovative Anbieter und jeder Kurz-URL-Dienst) einfach auf den normalen Affiliate-Link technisch zu redirecten, allerdings sind diese angeblich sicheren verschlüsselten Links dann doch indirekt z.B. durch Bots und sonstige Systeme wieder leicht zu entschlüsseln, also wäre das nur eine kurzfristige Lösung.

Daher haben wir die (für externe Personen zu komplexe) Verschlüsselung der User-ID (Usernamen), Subid und der Partnerprogramm-Nummer direkt intern in unsere Systeme integriert. Technisch wird einfach eine neue Variable mit dem Kürzel ‚did‘ anhand der ID, Subid und Pp-Nummer gebildet. Da kein einfacher Redirect erfolgt, erscheint die ID niemals, und die ‚did‘-Variable ist bei jedem Partnerprogramm anders, auch wenn jemand diesselbe ID und subid nutzen sollte.

Da man sich bei SuperClix nicht extra bewerben muß, kann diese Verschlüsselung ganz einfach und transparent von allen Affiliate-Partnern durchgeführt werden, ein kleiner Haken reicht nach Eingabe der Userid und der Subid auf der jeweiligen Partnerprogramm-Werbemittelseite:

Affiliate-Links verschlüsseln

Affiliate-Links verschlüsseln

Aus einen normalen Affiliate-Link

http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?id=test&subid=test123&pp=1&linknr=24

wird so einfach

http://clix.superclix.de/cgi-bin/tclix.cgi?did=12349&linknr=24

Beispiel Werbemittelseite des SuperClix-eigenen Partnerprogramm hier

Man kann also – wie bisher – die normalen Affiliate-Links nutzen oder beides gleichzeitig. Mit verschlüsselten Links, die did beinhalten, wird es aber für Tools und externe Personen deutlich schwieriger, genauere Daten oder Zusammenhänge zu erkennen und auszuwerten.

Wer dann noch weitergehen und Affiliate-Links zusätzlich verschleiern will, sollte auf derselben Domain, auf denen die Links platziert sind, ein Script (ggf. mit Datenbank) installieren, so daß die Links auf den ersten Blick nicht als Affiliate-Links erkennbar sind, die meisten größeren Seiten machen dies bereits so und haben damit eigentlich fast immer etwas bessere Klickraten. Es würde wenig Sinn machen, wenn wir selbst bereits verschleierte Affiliate-Links bereitstellen, da diese dann immer noch auf den ersten Blick extern sind und kurz nach Einführung bekannt wären, eine bessere Lösung sind da immer noch eine eigene Verschleierung oder notfalls Kurz-URL-Dienste wie bit.ly, goo.gl usw.

Hinweis aus aktuellem Anlass: Kurz-URL-Dienste öfters und regelmäßig testen, gelegentlich funktionieren manche Links plötzlich nicht mehr oder nicht immer, da der Kurzurl-Betreiber die URL ändern kann. Sicherer ist immer eine eigene Weiterleitung oder Verschleierung.

Wir von SuperClix wünschen Euch mit diesem tollen neuen Feature wie immer weiterhin viel Erfolg und gute Umsätze als Affiliate-Partner ! Wir können zwar nicht alle Wünsche erfüllen, trotzdem freuen wir uns immer über neue Anregungen und Kritik (auch Lob wird angenommen).




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