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Unter der Lupe: Hinschauen im Affiliate Marketing erlaubt

Autor: Kategorie: Archivar 2 Kommentare
Hinschauen bei Partnerprogrammen erlaubt

Hinschauen bei Partnerprogrammen erlaubt

Mittlerweile gibt es durchaus einige Netzwerke in Deutschland, und da lohnt es sich durchaus, manchmal etwas genauer hinzuschauen, auch wenn es dann technischer wird.

Leider schauen die meisten Affiliates erst dann genauer hin, wenn es Probleme gibt, was dann auch zu spät sein kann. (Beispiele dazu findet man jeden Tag in diversen Foren & Blogs)

SuperClix wurde anno 2000 gegründet, gerade weil wir mit einigen grundlegenden Sachen und Handhabungen von anderen nicht einverstanden waren (da wir auch selbst Affiliates waren und sind):

Auszahlungs-Garantie: Ein Netzwerk sollte Provisionen (umgehend) auszahlen, wenn diese vom Betreiber bestätigt wurden. Ob der Betreiber an das Netzwerk zahlt oder nicht, kann nicht das Problem des Affiliates sein.
Beispiel: Muß ein Handwerker seine Rechnungen nicht zahlen, wenn er selbst seinen säumigen Kunden hinterläuft ?

Es besteht also kein Grund, einen extra Status für „Vom Betreiber bestätigt, aber noch nicht bezahlt“ einzuführen oder mit der Auszahlung zu (ver-)zögern, wenn bei einem Betreiber die Insolvenz droht oder dieser seine Rechnungen eben erst sehr spät zahlt.

Auto-Freigaben: Es kann nicht angehen, daß ein Affiliate Monate oder Jahre warten muß, bis offene Provisionen endlich mal bearbeitet sind. Die meisten Partnerprogramme bearbeiten zwar innerhalb von max. 2 Monaten die offenen Provisionen (meist sogar viel schneller), manchmal muß man dann eben als Netzwerk einfach automatisch freigeben, wie bei SuperClix z.B. nach max. 2 Monaten (individuell auch kürzer), es sei denn, es gibt nachvollziehbare Gründe (wie z.B. Reiseantritt bei Reisen oder Betrug).

Auto-Accept ohne Wartezeit: Da man als Betreiber eines Partnerprogrammes sowieso nie weiß, wie und wo genau jemand werben will (und dies technisch sowieso unterlaufen werden kann), ist eine Vorbewerbung bei einem Partnerprogramm unsinnig und mittlerweile (gottseidank) eher die Ausnahme. Sobald ein Affiliate ein geeignetes Partnerprogramm gefunden hat, soll dieser das auch sofort bewerben können, wie z.B. bei SuperClix. Es gibt nichts Nervigeres, als Wochen oder Monate zu warten, bis man endlich für ein Partnerprogramm freigegeben wird, bis dahin hat man schon ein anderes Partnerprogramm gefunden.

Stornos mit Begründungspflicht: Es gab tatsächlich bei Nachkontrollen einmal Kunden, die pauschal anhand ihrer eigenen Erfolgszahlen storniert haben, gerade deswegen ist es wichtig, daß Affiliates Stornos auch nachvollziehen können und für jeden Storno einen nachvollziehbaren Grund vorfinden. In Streitfällen sollte ein Netzwerk Nachweise anfordern und ggf. auch Kunden ausschließen, die bewußt falsch oder pauschal stornieren. In der regel sind natürlich die meisten Stornos ok, trotzdem fehlt manchmal bei Netzwerken (wie schon so oft) die Transparenz.

Faires und sauberes Cookie-Tracking: In Zeiten von Postview-, View-Tracking, Customer Journey, Cookie-Weichen und Retargeting werden immer mehr Cookies pro einzelnem User geschrieben, obwohl es – technisch gesehen – max. Cookies pro User und andere Restriktionen gibt (z.b. bei manchen Browsern 20 Cookies pro Host). In der Praxis heißt das, das immer mehr Cookies einzelner User durch andere Cookies überschrieben werden, zum Nachteil von Affiliates, die Kunden vermitteln, die erst Tage oder Wochen später einkaufen. Auch als Affiliate sollte man schauen, ob Cookies technisch sauber und korrekt geschrieben werden, und ob das Verhältnis Klick zu Sale evtl. immer kürzer wird (transparente Netzwerke listen alle Daten auf).

Natürlich gibt es noch viele weitere kleine und große Argumente, Netzwerke zu vergleichen oder manchmal auch bei Betreibern nachzufragen, ob dieser auch ein Partnerprogramm bei Netzwerk X anbieten könnte, denn nur Affiliates (wie Sie selbst) entscheiden, was Sie bewerben, der Erfolg und Nicht-Erfolg hängt also nur von Ihnen ab, und nicht von selbsternannten Experten oder Agenturen.

Weiterhin viel Erfolg und gute Umsätze,

10 generelle Tipps für mehr Sicherheit als Affiliate-Partner

Autor: Kategorie: Archivar 7 Kommentare

InsolvenzNachdem wieder einmal ein relativ neues Netzwerk eingestellt wurde („bessergemeinsam“ wegen Insolvenz), und einige Agenturen sicherlich noch dieses und nächstes Jahr folgen werden, ist der Aufschrei in der Branche wieder einmal groß, und mancher Affiliate-Partner bleibt dort auf seinen Provisionen ohne Auszahlung sitzen.

Daher unsere 10 Tipps, die wir bereits seit unserer Firmengründung 1997 und dem Netzwerkstart von SuperClix 2000 immer wieder gerne geben:

1. Vertrauen Sie nicht jedem beliebigem neuen Anbieter, der Ihnen etwas verspricht. Vor allen Dingen nicht, wenn dieser mehr verspricht oder teilweise übertrieben oder unrealistisch wirbt.

2. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Holen Sie sich bei größeren Umsätzen aktuelle Auskünfte über Firmen, mit denen Sie zusammenarbeiten, z.B. über Creditreform, Schufa, Suchmaschinen, Handelsregister usw.

3. Impressum sollte natürlich vorhanden sein, am besten natürlich mit Firmensitz in Deutschland (für evtl. spätere Rechts- und Provisions-Ansprüche einfacher)

4. Je nach Firmenart gibt es z.B. bei GmbHs, Ltd. und AGs nur eine begrenzte Haftung, bei Personengesellschaften wie GbR und e.K. dagegen wird mit Privat- und Geschäftsvermögen gehaftet. (SuperClix z.B. ist absichtlich eine e.K. mit voller Haftung)

5. Verlagern Sie Ihr Risiko, Affiliate-Partner, die sich nur auf eine Einnahmenquelle verlassen (z.B. nur auf Google Adsense), könnten bei Problemen oder Streitigkeiten große Schwierigkeiten bekommen – viele Foren sind voll davon…

6. Zusätzliche getroffene Vereinbarungen sollten Sie grundsätzlich immer schriftlich fixieren, zusammen mit Name, Adresse, Stempel, Unterschrift und Datum beider Seiten.

7. Firmen, die bereits sehr lange auf dem Markt sind, haben oft bereits „Durststrecken“ hinter sich, und haben daher auch Erfahrungen, weitere Krisen problemloser als manche StartUps zu überstehen.

8. Gutes Networking und Austausch mit anderen Affiliate-Partnern ist wichtig, um Probleme schneller zu erkennen.

9. Verlassen Sie sich nicht nur darauf, wenn Sie jemanden persönlich kennenlernen oder nur auf persönlichen Kontakt.

10. Über manche Portale wie Xing usw. kann man oft Unternehmen erkennen, die „freie“ Mitarbeiter als angeblich „feste“ Mitarbeiter ausgeben, um größer für externe Personen zu erscheinen. Zusätzlich ist auch interessant, wie lange Mitarbeiter bei einigen Unternehmen bleiben.

Wenn Sie weitere Tipps für andere Affiliate-Partner haben sollten, freuen wir auf Ihren Beitrag bei FaceBook oder hier direkt im Blog.

Weiterhin viel Erfolg und gute Umsätze,

& Euer SuperClix-Team
Kontakt: http://www.superclix.de/kontakt.php

Redirect 301 Cache gefährlich für SEOs und Affiliates ?

Autor: Kategorie: Archivar 11 Kommentare
301 Redirect

301 Redirect

Immer wieder erhalten wir im Rahmen unseres Supports auch technische Fragen zum richtigen Tracking und zu technischen Besonderheiten.

Bei einigen Tests in den letzten Tagen von Links eines einzelnen Affiliate-Partners von SuperClix haben wir feststellen müssen, daß der sogenannte „Redirect“-Link durchaus seine Tücken haben kann, da dieser mittlerweile nicht mehr nur Auswirkungen auf Bots und Suchmaschinen hat, sondern mittlerweile auch auf Browser und den Browsercache.

Technisch gesehen sollte man ja – lt. einiger SEO-Experten und SEO-Foren – als SEO unbedingt sog. 301-Redirects für die Bots der Suchmaschinen nutzen, wenn man Links von der einen auf die andere Seite setzt.

Besonders wenn ein Script oder Dokument nicht mehr auf

Domain A >>>>>>>>>>>>>>> sondern auf Domain B

liegt, sollte man den Redirect 301 einsetzen, damit der Bot Domain A (sehr langsam übrigens) aus den Suchergebnissen entfernt und stattdessen Domain B listet (302 sorgt dagegen meist für Duplicate Content). Der Vorteil liegt darin, daß i.d.R. der 301-Redirect Linktrust an die neue Domain B übergibt, ideal natürlich, um für ein neues umgezogenes Projekt gute Suchmaschinen-Platzierungen zu erhalten.

Interessant ist jetzt allerdings, daß neue Browser und neue Browserversionen (aktuell vor allem der neue Browser Chrome von Google, andere könnten folgen) den Redirect 301 gleich beim 1. Abruf cacht (derzeit noch unklar, ob nur lokal beim User oder auch zentral bei Google ?), und Domain A gar nicht mehr aufruft, sondern gleich zu Domain B springt. Für Browser und deren Nutzer bedeutet dies natürlich einen enormen Geschwindigkeitsvorteil, weil Domain A theoretisch nicht nochmals abgefragt werden muß.

Klingt natürlich erst einmal sehr clever und innovativ, da es so schneller geht, aber wir sehen dabei einige potentielle Gefahren in der Praxis für SEOs und Affiliates:

– Wenn aber auf Domain A z.B. ein Script/Tool liegt, daß nicht immer denselben Link aufruft (Werbe-Rotation, Linktools, Link-Verschleierungstools usw.), sondern verschiedene Links in Rotation, wird lt. Chrome nur noch Domain B aufgerufen, auch wenn diese nicht (mehr) aktuell sein sollte, Domain A wird nicht mehr vorher kontakiert ! Das könnte z.B. weniger Klicks, und somit auch weniger Umsatz für den Affiliate bedeuten, wie eben bei uns bei diesem einzelnen Affiliate-Partner geschehen, so daß wir überhaupt darauf gekommen sind

– Wenn auf Domain A ein Linkcounter o.ä. steht, wird der Counter nicht (mehr) angesprochen, z.B. bei Kurz-URL-Diensten oder Toplisten ! Rechnen Sie besonders bei Kurz-URL-Diensten mit leicht verfälschten Statistiken.

– Falls irrtümlich oder nur kurzfristig mit 301 redirectet wurde, wird die Domain A nicht mehr angesprochen und kann auch nicht mehr wiederbelebt werden !

– SEO-Hacker könnten andere (bekannte + trafficstarke) Seiten mit einem 301-Redirect manipulieren, selbst nach Entfernen der Manipulation wird immer noch auf Domain B weitergeleitet !

Daher (derzeit) von uns empfohlen:
Testen Sie Ihre eigenen Seiten, Dienste und URLs, die Sie nutzen, was genau für ein Redirect eingesetzt wird (z.B. mit dem untenstehenden Redirect-Checker). Falls Sie ein Script einsetzen, bei dem versch. Seiten rotieren, sollten Sie unbedingt (derzeit) einen Redirect 302 (Moved Temporarily) nutzen. Es gibt zwar noch andere Redirect-Varianten (z.B. 307), diese sind aber (noch) nicht bei allen (vor allem älteren) Browserversionen und -typen integriert.

Einen Redirect Checker gibt es z.B. hier:
http://www.internetofficer.com/seo-tool/redirect-check/

Einen einfachen Page Spider gibt es hier:
http://clix.superclix.de/tools/page-spider.html

Was meint andere SEOs und Affiliates zum 301-Redirect und zu den potentiellen Gefahren ? Oder ist alles gar nicht so bedenklich ?

Interview Postview-Tracking

Autor: Kategorie: Archivar 27 Kommentare

Marcus Lutz, Gründer und CEO SuperClix.de

Bereits anno 2007/2008 eingeführt wurde „Postview-Tracking“ von einigen Netzwerken.

„Postview-Tracking“ ist in aller Munde und wird als neue Lösung im Affiliate-Marketing und Performance-Marketing präsentiert, vor allem seit den Umsatzkrisen der Portale mit großen Reichweiten, die dringend neue Erlöse als Ersatz für die schwindenden „TKP-Buchungen“ suchen.

Leider werden die negativen Punkte und die Risiken viel zu wenig diskutiert und dargestellt, so daß wir uns heute darüber mit Marcus Lutz unterhalten, dem Gründer von SuperClix, der bereits seit 12 Jahren im Affiliate-Marketing tätig ist:

SuperClix Aktuell (SC): „Hallo Marcus, stelle Dich doch mal kurz vor.“

(ML): „Mein Name ist Marcus Lutz. Ich bin seit 1997 im Affiliate-Markeing tätig, und habe aufgrund meiner Erfahrungen im Jahre 2000 SuperClix gegründet und führe heute noch die Geschäfte von SuperClix in Deutschland.“

SC: „Wie würdest Du Postview-Tracking in Deinen Worten erklären ?“

ML: „Der Werbe-Kunde bezahlt nicht mehr aufgrund „Performance“ (wie im Affiliate-Marketing eigentlich üblich), sondern auch bei „View“ bzw. „Einblendung“ eines Werbemittels in beliebiger Größe, egal ob der Endkunde die Einblendung des Werbemittels bewußt wahrgenommen hat oder nicht. Vorher war ja nur der Klick maßgebend, also nur wenn der Kunde echtes Interesse an der Werbung gezeigt hat.“

SC: „Wie siehst Du die aktuelle Diskussion mit Postview-Tracking ?“

ML: „Sehr kritisch, das sieht man auch bei meiner privaten Protest-Seite. Eine Diskussion über Postview-Tracking fand niemals richtig statt, stattdessen wurde es von vielen Netzwerken einfach über Nacht automatisch aktiviert, ohne daß Kunden oder Interessenten vorher auch über Risiken aufgeklärt wurden.“

SC: „Postview klingt doch eigentlich toll, endlich können auch große Portale wie Freemailer oder Paid4-Seiten mit vielen Pageviews durch Affiliate-Marketing und Partnerprogramme Provisionen generieren ! Welche Risiken meinst Du ?“

ML: „Für Seiten wie Sonderfälle (Paid4 usw.), halb-legale und illegale Seiten mit sehr viel Traffic ist es auch ganz toll und bringt jede Menge Provisionen, die es vorher nicht gab, man muß nur schauen, daß man viele Besucher hat und man irgendwie sehr viele Cookies verteilen kann (sog. „Cookie Spamming“). Für alle anderen, z.B. SEOs oder Portale, die wenig Besucher haben, bedeutet es eher deutlich weniger Umsatz. Dies liegt auch daran, daß bis zum Kauf (Sale) oder bis zur Anmeldung die Cookies des Kunden einfach überschrieben werden (sog.“Cookie Spreading“). Zusätzlich zu den überschriebenen Cookies kommen dann auch viele Stammkunden, die sowieso bei einem Shop bestellt hätten, vor allem bei großen Marken-Anbietern.“

SC: „Moment – die Netzwerke und Agenturen sagen doch, daß keine Cookies überschrieben werden ?“

ML: „Dies mag vermutlich so sein (neutrale und transparente Kontrollen von Dritten sind fast nicht möglich), aber wenn dann meist nur netzwerkintern. Sobald das Partnerprogramm auch auf einem anderen Netzwerk läuft, oder mit einem dritten Tracking (z.B. von Agenturen oder von Partnerprogramm-Betreibern selbst), dann gibt es massive Probleme, da jeder der mittrackt, ja auch immer zwischen View- und Klick-Tracking und für jedes Netzwerk unterscheiden muß, und das können die wenigsten, da ja fremde Cookies technisch gar nicht ausgelesen werden können. Auch wurde damals, als das Postview-Tracking eingeführt wurde, einfach mal ein Klick-Request bei einem Dritt-Tracking ausgelöst, so daß wirklich in der Praxis das View-Tracking das Klick-Tracking überschrieben hat.“

SC: „Das muß doch allen Anbietern spätestens bei der Prüfung der Provision auffallen ?“

ML: „Eigentlich schon, leider wurden (und werden teilweise auch heute immer noch) Postview-Sales nicht extra aufgeführt. Zudem profitieren auch die beteiligten Netzwerke und Agenturen davon, denn wenn der Umsatz höher ist, sind auch die Provisionen höher.“

SC: „Es gibt ja schon die ersten Empfehlungen und „Code Of Conducts“ für Postview-Tracking in der Branche. Sollte es dann nicht fairer zugehen ?“

ML: „Eine grundsätzliche Diskussion über Postview fand ja gar nicht vorher statt, stattdessen wurden einfach die Netzwerke und Agenturen unterstützt, die Postview ohne Rücksprache mit den Kunden eingeführt haben. Leider sind die Kontrollen bei allen einfach (fast) nicht vorhanden bzw. diese Empfehlungen sind auch durch Sondervereinbarungen mit Kunden und bestimmten Affiliate-Partnern auszuhebeln, Konsequenzen gibt es gar keine. SuperClix selbst gibt immer wieder Hinweise auf Regelverstösse an viele andere Anbieter, die meisten davon werden erst gar nicht bearbeitet oder einfach ignoriert. Sicherlich ist auch logisch, daß keine Kontrolle 100%ig sein kann, denn wer kann schon Millionen oder Milliarden von Views 24 Stunden täglich kontrollieren oder kontrollieren, ob nachts ein paar Stunden lang nicht in 1×1 Pixeln heimlich Views generiert werden (z.B. auch über Dritte Filesharing-Seiten mit Framen der seriösen Seiten usw.) ? Das genau ist der Grund, weswegen Pay-per-View im Affiliate-Marketing (fast) nicht mehr angeboten wurde, trotzdem wurde jetzt Postview eingeführt.“

SC: „Eine Art Postview sind ja auch diese Layer oder Popups, die es früher oft gab und weswegen ja auch die Popup-Blocker eingeführt wurden. Ist Postview nicht eine Weiterentwicklung von Popups und Layern und somit ok ?“

ML: „Witzig, daß gerade Popups und Layer von vielen Netzwerken und Agenturen noch vor ein paar Jahren und Monaten meist verboten wurden, obwohl Layer und Popups deutlich größer sind als manche Werbemittel im Postview. Ich bezweifle die Werbewirksamkeit von einem kleinem Button, der ganz unten auf der Seite neben 10 anderen Buttons steht – da wäre mir als Werbetreibender ein deutlich größeres Layer/Popup viel lieber. Aber selbst da gibt es ja immer noch Probleme, vor allen Dingen mit Layers, die man gar nicht richtig schließen kann oder die einfach mal die Seite des Werbekunden öffnen, obwohl man das Layer schließen wollte – bereits diese Probleme haben Agenturen und Netzwerke schon nicht in den Griff bekommen, warum soll das jetzt mit Postview anders sein ?“

SC: „Was hälst Du von speziellen niedrigeren Konditionen oder geringeren Cookielaufzeiten fürs Postview-Tracking ?“

ML: „Ich verstehe die Logik dahinter nicht ganz: Einerseits soll Postview ganz toll sein, andererseits wollen die Betreiber dafür weniger vergüten oder Cookies weniger lang laufen lassen ? Wenn die Provision schon geringer ist, bedeutet das doch nur, daß die Werbeform deutlichst minderwertiger ist als die echten normalen Klicks von interessierten Besuchern. Es kommt mir eher so vor, als wenn Netzwerke und Agenturen das nur anbieten, da bereits viele aufgeklärte Kunden Postview-Tracking grundsätzlich nachträglich untersagt haben.“

SC: „Wird SuperClix das Postview-Tracking auch einführen ?“

ML: „Wir haben lange überlegt und können es definitiv NICHT empfehlen, daher verzichtet SuperClix komplett auf „Postview-Tracking“. Wir möchten auch nach dem Ende von Postview noch unseren Kunden in die Augen sehen können und denken, daß Postview dem Affiliate-Marketing und dem bisher guten Ansehen bei Kunden grundlegend schaden könnte.“

SC: „Gab es auch genügend Tests vor dieser Entscheidung ?“

ML: „Es gab nicht nur genügend interne Tests und externe Beobachtungen, es gab auch schon definitiv aktive Partnerprogramme bei uns, die vorher 4- und 5-stellige Umsätze pro Woche generierten, plötzlich nichts mehr lief und bei anderen Postview-Netzwerken ganz plötzlich deutlich mehr. Die Geschädigten waren nachher die Affiliate-Partner, die vom einen auf den anderen Tag deutlich weniger Umsatz hatten, trotz qualitativem SEO- oder SEM-Traffik und anderen hochwertigeren Nischen-Seiten.“

SC: „Gab es schon Reaktionen auf Deine private Protest-Seite ?“

ML: „Ja, sowohl negative als auch sehr positive Reaktionen. Man könnte manche Reaktion auch schon als Drohung auffassen, es geht eben um Geld. Es war mir vorher klar, daß nicht jeder unsere „Offensive“ und ich nenne es mal „Aufklärungsarbeit“ in dieser Sache gerne sieht. Es ist aber jeder eingeladen, sachlich zu diskutieren, falls ich irgendwelche Argumente übersehen habe. Mit uns kann man natürlich auch persönlich an unserem Stand auf der DMEXCO (Halle 8 / Gang C / Stand 089) oder auf der SuperClix-Party während der DMEXCO diskutieren.“

SC: „Wenn ein Kunde bzw. ein Partnerprogramm-Betreiber kein Postview-Tracking haben will oder zusätzlich bei SuperClix starten will, was sollte er dann machen ?“

ML: „Am besten direkt beim eigenen Netzwerk oder bei der Agentur melden/beschweren, und eine schriftliche Bestätigung fordern, daß kein Postview-Tracking aktiviert ist und dies auch deutlich in der Beschreibung kommunizieren, damit keine Affiliate-Partner abgeschreckt werden. Wenn man besonders sicher gehen will, sollte man eine solche Erklärung auch mit einer Vertragsstrafe versehen und individuell von einem speziellen Anwalt anfertigen lassen.“

Kein Postview-Tracking bei SuperClix

Hinweis: Als einziges Affiliate-Netzwerk hat sich das Partnerprogramm-Netzwerk SuperClix aus Freiburg bewußt gegen „Postview-Tracking“ entschieden und sich auch deutlich davon distanziert. Auch das „Code of Conduct“ in Sachen „Postview“ wurde bewußt von SuperClix nicht unterzeichnet.

Geld verdienen mit Blogs – eine Auswertung

Autor: Kategorie: Archivar 6 Kommentare

Kann man mit Web 2.0 und Blogs Geld verdienen ?

Wie groß ist der Anteil von Partnerprogrammen (Affiliate-Marketing) ?

Welche Werbemittel funktionieren in Blogs am besten ?

Verteilung der Einnahmen mit Blogs

Diese und andere Fragen versucht Vorzeige-Blogger Robert Basic vom Basic Thinking Blog zu klären und wertet sehr umfangreich die Ergebnisse von 136 Blogs aus.

Das Ergebnis – was verdienen Blogger (u.a. auch mit Affiliate-Marketing):

  • 76 Blogger (55,9 %) verdienen unter 100,- Euro
  • 34 Blogger (25,0 %) verdienen 100,- bis 500,- Euro
  • 11 Blogger (8,1 %) 500,- bis 1000,- Euro
  • 15 Blogger (11,0 %) verdienen über 1000,- Euro

Auch wenn sicherlich 136 Blogs nicht zu repräsentativ sind, zeigt es trotzdem, daß man auch mit Partnerprogrammen in Blogs sehr gut Geld verdienen kann…

SuperClix bietet hierfür natürlich nicht nur „normale“ Werbemittel wie Banner und Textlinks, sondern auch seit einigen Jahren Affiliate-Feeds, mit denen man sein Blog „füttern“ kann.

Noch mehr Nischen sorgen für noch mehr Umsatz

Autor: Kategorie: Archivar 7 Kommentare

Während große Internetagenturen und Seiten nur wenig Wachstum oder teilweise sogar Probleme haben, ihre Seiten zu refinanzieren, sorgt SuperClix mit seinen Partnerprogrammen für noch mehr Umsatz und Provisionen.

Der große Fehler mancher Firmen und Seiteninhaber besteht immer noch darin, die große Masse mit Werbung von Handyanbietern zu versorgen, obwohl sicher jeder normale Internetuser bereits diese Werbungn in- und auswendig kennt und gar nicht wechseln will…

Wir empfehlen dagegen die Nische, denn gerade hier lässt sich – aufgrund der wenigen Affiliates – noch richtig gut Geld verdienen, wenn man das richtige Partnerprogramm und die richtigen Kunden für Nischen gefunden hat. Nicht wenige Affiliates gehen sogar hin und basteln eigene Nischen-Seiten für Nischen-Partnerprogramme (z.B. auch mit Blogs) und stehen so in kurzer Zeit bei relevanten Suchbegriffen ganz vorne…

Wenn auch Sie mal echte Nischen testen möchten, die nicht jeder bewirbt und die oft bei SuperClix exklusiv in Deutschland angeboten werden, stöbern Sie einfach mal im SuperClix-Verzeichnis aller Partnerprogramme, natürlich transparent mit EPC (Verdienst per 100 Klicks bei allen Affiliates) und der Stornoquote:
http://www.partnerprogramm-suchmaschine.de/

Mein persönlicher Tipp, nachdem ich selbst mal alte Musik und Spiele verkauft habe, ist das Partnerprogramm von Momox – bei Momox werden Sie nämlich nicht bezahlt, wenn jemand Umsatz macht, sondern wenn Ihr Besucher Momox etwas verkauft (!) – testen Sie es einfach mal selbst:
http://www.partnerprogramm-suchmaschine.de/Musik/CD-Shops/

Weiterhin also viel Erfolg und gute Umsätze,

SuperClix
Marcus Lutz

Stornos und Transparenz

Autor: Kategorie: Archivar 3 Kommentare

Seit einigen Tagen wird eifrig in diversen Foren und Blogs diskutiert, ob man Stornierungen transparenter machen muß, z.B. indem man – wie bei SuperClix – ganz einfach die Stornoquote im Index als neutrale Stelle angibt und so den Partnern/Affiliates (also Ihnen) transparent zeigen kann, mit was für einer Stornoquote man rechnen muß.

Natürlich ist die Angabe einer Stornoquote besonders in Ausnahmefällen schwierig, z.B. bei Partnerprogrammen, die (noch) nicht so stark beworben werden (besonders bei Nischen oder ganz neuen Partnerprogrammen) oder bei Partnerprogrammen im Bereich Kredit bzw. Handy ohne Schufa usw. – zusätzlich können auch bewerbende Partner, die die Provision rückvergüten, für eine deutliche schlechtere Stornoquote sorgen, auch wenn es da einige Ausnahmen gibt.

Es ist natürlich grundsätzlich eine Kennzahl neben dem EPC (Verdienst per 100 Klicks), Laufzeit, Vergütungshöhe, Anzahl und Qualität der Werbemittel und viele andere Faktoren. Daher sollten Sie nicht unbedingt nur die Stornoquote beachten, sondern einfach (im kleinen Umfang) selbst ein Partnerprogramm testen, denn kein anderer Partner wird genau denselben Traffic haben wie Sie !

Dagegen gibt es natürlich auch Methoden, Partnerprogramme angeblich „stornofrei“ auszuzeichnen bzw. einfach nicht alle Provisionen zu tracken (z.B. mittels Parameter- oder Session-Tracking), wie es manche Anbieter durchführen. Wir von SuperClix lehnen solche Tracking-Methoden grundsätzlich ab, da SuperClix allen Partnern eine 90-Tage-Garantie (siehe Nutzungsbedingungen) bei Pay-per-Sale und Pay-per Signup gibt, und dies mittels der neuesten P3P-Cookie-Technologie und auch natürlich einem Non-Cookie-Tracking, wenn Cookies abgelehnt werden. Übersetzt heißt das: Alle Provisionen, die innerhalb von 90 Tagen (sog.Cookie_Laufzeit) nach dem Klick entstehen, müssen (!) getrackt werden. Bei fehlerhaftem Tracking, das SuperClix auch immer wieder testet, werden Partnerprogramme mit der offiziellen Begründung „aus technischen Gründen“ pausiert oder im Wiederholungsfalle storniert, um unsere Partner zu schützen.

Wir von SuperClix garantieren Ihnen also auch weiterhin die größtmöglichste Transparenz ! Obwohl bei jeder Stornierung bei SuperClix ein Grund angegeben werden muß und dieser in der Echtzeit-Statistik für jeden Partner ersichtlich ist, entstehen manchmal Rückfragen – kontaktieren Sie einfach und formlos den SuperClix-Support, wir helfen Ihnen gerne und lassen Sie nicht allein, denn genau dafür ist ein Netzwerk da ! Zusätzlich führt SuperClix selbst immer wieder neutrale Kontrollen durch und fordert bei konkretem Verdacht natürlich Nachweise an, damit unseren Partnern (und uns selbst, wir verdienen auch nur, wenn Sie es tun) kein nachteiliger Schaden entsteht.

Weiterhin also viel Erfolg und gute Umsätze (und wenig Stornos),

SuperClix

P.S.: Ihre Meinung zu Stornos, Stornofrei oder falschen Trackingmethoden? Hinterlassen Sie einfach einen Kommentar und diskutieren Sie mit !




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